Am Montagabend trafen Völsungur und Vestri in der 1. Deild aufeinander, Runde 19, und das Spiel endete 2:0 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man sich die Zahlen ansieht: Völsungur hatte mit 43 Prozent Ballbesitz deutlich weniger Kontrolle als der Gegner mit 57 Prozent.
Das erste Tor fiel erst in der 80. Minute, als I. Albizuri den Ball ins Netz brachte. Und dann kam die Entscheidung: in der 84. Minute verwandelte E. Adalsteinsson einen Strafstoß zum 2:0. Bis dahin war wenig passiert, drei Treffer auf das Tor waren bei Völsungur, sechs daneben bei Vestri.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: 109 Angriffe gegen 91, sieben Eckbälle auf jeder Seite, aber nur ein Schuss von Vestri auf Ziel. Nebenbei fiel auf, dass drei Gelbe Karten in der Partie verteilt wurden — I. Balde in der 50., G. Svavarsson in der 60. und E. Adalsteinsson in der 65. Minute.
Was das für die Tabelle bedeutet, liegt auf der Hand. Völsungur steht mit 26 Punkten aus 22 Spielen auf Platz elf, Vestri mit 28 Punkten aus 23 Spielen auf Platz acht. Der Abstand von zwei Punkten bleibt bestehen, aber die Qualität des Spiels spricht eine andere Sprache.
Ein Match, das in den letzten zwanzig Minuten entschieden wurde. Nicht durch Dominanz, sondern durch Effizienz. Zwei Chancen, zwei Tore. Das reicht, wenn der Gegner seine Chancen nicht nutzt.