Eintracht Frankfurt hatte am Freitag in Mannheim die bessere Hälfte. Das Kitzclub-Freundschaftsspiel endete 1:0 für die Gäste. J. Burkardt sorgte in der 51. Minute für den Siegtreffer.
Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, doch die Chancen blieben dürftig. Erst in der 40. Minute sah ein Mann von Waldhof die Gelbe Karte. Danach kam die Pause. In der 46. Minute brachte R. Koch einen neuen Spieler auf das Feld.
Und dann kam die entscheidende Minute. Burkardt nutzte eine Lücke und schob ein. Frankfurt führte, und das reichte. Die Gäste hielten die Null, während die Hausherren nach dem Gegentor einbrachen. Es war ein Spiel, bei dem die einen die anderen an die Wand spielten.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht ganz zur Ergebniskulisse passte. Mannheim hatte 18 Freistöße und 19 Einwurf, Frankfurt nur 14 bzw. 11. Doch die Tore zählen am Ende, und die fielen nur auf einer Seite.
Nebenbei fiel auf, dass Frankfurt drei Gelbe Karten sammelte, Mannheim zwei. Die Disziplin blieb im Rahmen, aber die Nerven lagen blank. In der 76. und 86. Minute kamen weitere Verwarnungen hinzu.
Für Mannheim ist das Ergebnis ein Rückschlag nach der Niederlage gegen Nürnberg. Frankfurt hingegen zeigte nach dem 7:1 gegen Giessen eine ruhigere Leistung. Der Sieg reicht, um die Formkurve zu prüfen.