Am Freitagabend bestritten Weiden und Bietigheim ein Klubfreundschaftsspiel, das mit 3:4 für die Gäste endete. Die Partie am 11. September 2026 verlief offen, beide Seiten gingen offensiv ins Spiel. Interessant wird es, wenn man die letzte Zeit der beiden Teams vergleicht.
Weiden kam zuvor nicht zur Ruhe. Drei Niederlagen in Folge, darunter 2:7 gegen Landsberg und 1:5 gegen Sokolow. Nebenbei fiel auf, dass die Defensive in diesen Spielen oft ins Straucheln geriet. Das Team stand mit dem Rücken zur Wand und suchte nach Antworten.
Bietigheim dagegen hatte die Form gefunden. Drei Siege in den letzten vier Pflichtspielen — 3:0 und 4:2 gegen Bad Naim, dazu 8:2 gegen Freiburg. Der Kontrast war deutlich. Und dann kam das Spiel in Weiden.
Die 3:4-Niederlage für Weiden ist mehr als nur ein Ergebnis. Es ist der vierte Sieg in Serie für Bietigheim, wenn man die Freundschaftsspiele mitzählt. Das Gastteam fand sein Spiel, während die Gastgeber nie richtig ins Match kamen. Die Quote ist gestiegen — im wahrsten Sinne des Wortes.
Was das Match bedeutet: Weiden muss sich dringend stabilisieren. Vier Niederlagen in den letzten sechs Partien lassen keinen Raum für Selbstzufriedenheit. Bietigheim hingegen steht auf der Kippe — nicht was die Form angeht, sondern was die Erwartungshaltung betrifft. Der Druck kehrt zurück.