Am Donnerstagabend, den elften September 2026, traf Thurgau in einem Klub-Freundschaftsspiel auf Arosa. Das Spiel endete mit einem klaren 5:3 für die Heimmannschaft. Beide Teams hatten in den Wochen zuvor unterschiedliche Resultate erzielt, doch auf dem Platz zählte nur der Abend selbst.
Thurgau war in den letzten fünf Spielen nicht unangefochten. Ein 1:0 gegen die GC Lions folgte auf ein 4:2 gegen Hur, doch danach kamen zwei Niederlagen. Gegen TVK Innsbruck verlor man zweimal, einmal mit 2:3, einmal mit 1:2. Dazwischen stand ein 3:5 gegen Vorarlberg. Diese Mischung aus Sieg und Niederlage prägte die Vorbereitung.
Arosa zeigte in derselben Zeit ein ähnliches Bild. Nach einem 1:4 gegen Olten folgten drei Siege in Folge. 4:2 gegen Bregenzerwald, 5:2 gegen Basel, 5:1 gegen Oberthurgau. Dann kam das 2:6 gegen Davos. Und dann stand man Thurgau gegenüber.
Das Ergebnis von 5:3 erzählt eine klare Geschichte. Thurgau nutzte die eigene Stärke auf dem Platz, während Arosa zwar traf, aber auch Räume ließ. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams in den letzten Spielen viele Tore schossen und auch viele kassierten.
Nebenbei sei erwähnt: Thurgau hat seit drei Spielen keine Niederlage mehr hinnehmen müssen, wenn man die beiden Siege gegen Hur und Arosa sowie das Remis oder den Sieg in anderen Kontexten zählt. Arosa hingegen verlor das letzte Spiel deutlich gegen Davos, bevor man nun selbst unterlag.
Ein Freundschaftsspiel am Ende des Sommers. Die Tabelle spielt hier keine Rolle, doch die Formkurven der Teams zeigen, dass beide noch nicht gefunden haben, was sie im Herbst brauchen. Thurgau gewann, Arosa verlor. Das ist die Tatsache.