Am Freitagabend, den 15. August 2026, trafen Arosa und Oberthurgau in einem Klubfreundschaftsspiel aufeinander. Das Spiel endete 5:1 für die Heimmannschaft. Die Partie begann um 17:15 Uhr.
Arosa kam dabei in einer schwierigen Phase. Die letzten Begegnungen zeugten von einer durchwachsenen Form. Am 14. August unterlag man DAV Davos mit 2:6, zuvor gab es 1:10 gegen den FC Olten und 1:2 gegen den FC Thurgau. Auch 0:5 gegen die Ticino Rockets sowie 1:8 gegen Sierre sind nicht zu übersehen.
Oberthurgau zeigte sich in der letzten Zeit ebenfalls uneinheitlich. Am 11. August besiegte man den FC Herisau mit 4:2, bevor es gegen Bülach 1:4, gegen den EHC Frauenfeld 2:4 und gegen Huttwil 0:10 gab. Das Spiel gegen Seevien endete 3:4. Interessant wird es, wie sich die Ergebnisse nun interpretieren lassen.
Der Sieg von Arosa gegen Oberthurgau markiert einen klaren Unterschied zu den vorherigen Niederlagen. Nebenbei zeigt er, dass die Heimmannschaft gegen einen Gegner aus derselben Region punkten konnte. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — wenn man so will, ein Zeichen der Hoffnung.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Freundschaftsspiele oft mehr als nur Spielpraxis sind. Arosa hat mit diesem Ergebnis den Boden unter den Füßen wieder etwas gefestigt. Oberthurgau muss sich nun überlegen, wo die Schwächen liegen. Und dann — das ist das Wesentliche — muss man sehen, wie beide Teams in der nächsten Runde reagieren.