Michigan weist Vorwürfe in Dedovschtschina-Klage zurück
16 ehemalige Eishockeyspieler werfen dem Uni-Programm systematische Misshandlungen zwischen 1984 und 2001 vor – die Hochschule bestreitet jede rechtliche Verantwortung.
Die Universität Michigan äussert sich zur Sammelklage von 16 ehemaligen Eishockeyspielern. Diese werfen dem College-Programm vor, zwischen 1984 und 2001 systematische Demütigungen (im russischen Sport als Dedovschtschina bekannt) zugelassen zu haben. Die Kläger berichten von Misshandlungen durch ältere Mitspieler; zudem seien sie gezwungen worden, lebende Fische zu essen. Die Kläger machen geltend, Trainer, Personal und Verwaltung hätten davon gewusst und die Teilnahme sei Bedingung für einen Platz im Team gewesen.
Die Universität stellt damit die Vorwürfe nicht rundweg in Abrede, weist aber jede rechtliche Verantwortung zurück und verweist auf ein eigenes Regelwerk gegen Dedovschtschina, das seit 1982 gilt.
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