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Patrick Fischer für vier Jahre gesperrt

Die IIHF hat den früheren Schweizer Nationaltrainer wegen eines gefälschten Impfzertifikats bei Olympia 2022 bis 2030 von der Betreuung von Nationalteams ausgeschlossen.

Patrick Fischer in rotem Schweizer Nationalteam-Trainingsanzug auf der Bank bei den Olympischen Spielen 2022 in Mailand

Der Internationale Eishockeyverband IIHF hat Patrick Fischer für vier Jahre gesperrt. Dem 51-Jährigen ist es damit bis 2030 untersagt, eine Nationalmannschaft zu betreuen.

Grund ist ein gefälschtes Impfzertifikat, mit dem Fischer an den Olympischen Spielen 2022 gearbeitet hatte. Der Fall wurde im April öffentlich, als der Schweizerische Eishockeyverband Fischer als Nationaltrainer entliess. Die IIHF eröffnete danach ein Verfahren, das nun mit der Sperre abgeschlossen ist.

Ob Fischer in der Schweiz einen Klub übernehmen kann, hängt von Swiss Sport Integrity ab. Die Stiftung für Sportethik erklärte, sie habe den Entscheid der IIHF erhalten und prüfe das weitere Vorgehen. Auch der Schweizerische Eishockeyverband bestätigte, von der IIHF über die Disqualifikation informiert worden zu sein. Die interne Untersuchung des Verbands ist damit beendet.

Sollte Swiss Sport Integrity die IIHF-Sperre für den Klubbereich übernehmen, wäre Fischer nicht nur international, sondern auch in der Schweizer Liga blockiert.

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