Kwartallnow zum aberkannten ZSKA-Tor gegen Lokomotive
Lokomotives Trainer erklärt nach dem 3:2 bei ZSKA Moskau, warum er die Aberkennung des gastgeberischen Tores nicht kommentieren will und was mit Beresskin ist.
Lokomotive gewann bei ZSKA Moskau mit 3:2. Der aberkannte Treffer der Gastgeber sorgte nach der Partie für Nachfragen an Trainer Dmitri Kwartallnow.
Nach der Aberkennung schlug Lokomotive fast im Gegenzug zu. Kwartallnow wollte darin keinen Wendepunkt eigens hervorheben, sondern verwies auf die Entscheidung der Unparteiischen.
Zum Spielverlauf sagte der Trainer, seine Mannschaft habe insgesamt ordentlich agiert. Zu Beginn des zweiten Drittels häuften sich die Strafzeiten, wodurch einzelne Spieler mehr Eiszeit erhielten und Lokomotive offensiv weniger zum Zug kam. Im dritten Drittel habe sich die Mannschaft gefangen und nach eigener Einschätzung gut gespielt.
Die Strafzeiten erklärte Kwartallnow mit dem Druck des Gegners und der Heimkulisse: ZSKA habe im eigenen Stadion gespielt, die Tribüne habe die Mannschaft nach vorne getrieben, einzelne Szenen wolle er sich noch einmal ansehen.
Zum Stürmer Maxim Beresskin sagte Kwartallnow, dieser sei nicht mit auf die Auswärtsfahrt genommen worden. Lokomotive spiele derzeit ohne ihn, zu einer Rückkehr könne er im Moment nichts sagen.
Lokomotive, amtierender Meister, war mit einem 5:1 gegen Traktor Tscheljabinsk in die Saison gestartet und hatte zuvor im Derby gegen Dynamo sowie gegen Baltika Kaliningrad im Fokus der Schiedsrichter-Debatten gestanden. Der Sieg bei ZSKA setzt die bislang überzeugende Serie zum Saisonauftakt fort.
Über diesen Beitrag
Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt