Slovan Bratislava erwägt Wechsel in die tschechische Extraliga
Der Ex-KHL-Klub will Ende September ein Beitrittskonzept vorlegen. Ligadirektor Martin Loukota zeigt sich zurückhaltend, der Verband müsste zustimmen.
Der HC Slovan Bratislava erwägt den Wechsel aus der slowakischen Liga in die tschechische Extraliga. Nach Angaben von iDNES.cz wollen Vertreter des Vereins Ende September der Ligaführung und den Clubs in Tschechien ein Konzept für den Beitritt vorlegen.
Der Direktor der tschechischen Liga, Martin Loukota, gab sich zurückhaltend, sagte er.
Ein Wechsel könnte der Meisterschaft nach Loukotas Worten sportlichen und wirtschaftlichen Nutzen bringen, das Interesse der Zuschauer steigern und neue Geldgeber anlocken. Nötig wäre allerdings die Zustimmung des tschechischen Eishockeyverbands, weil die geltende Vereinbarung die Zahl der Teilnehmer festlegt.
Es ist nicht der erste Anlauf. 2011 wollte Slovan gemeinsam mit Košice in die Extraliga, 2015 prüfte der Klub die Möglichkeit erneut. Von 2012 bis 2019 spielte Slovan in der KHL und kehrte danach in die slowakische Liga zurück.
Kommt es Ende September zu dem Treffen, dürfte sich zeigen, ob die Liga den Schritt tatsächlich geht. Ohne den Verband bliebe der Vorstoss wohl ein Papierprojekt.
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