Roma hat die Serie A mit einem klaren 4:0 gegen Fiorentina eröffnet. Der Sieg auf dem Stadio Olimpico bedeutet für die Gastgeber den zweiten Erfolg in Folge und die Führung in der Tabelle. Interessant wird es dabei, wie die Partie verlief: drei Treffer von D. Malen in der ersten Halbzeit setzten den Ton, ehe N. Pisilli in der 86. Minute den vierten Treffer beisteuerte.
Die Torschüsse kamen in kurzen Abständen. In der 27. Minute fand Malen das Netz, drei Minuten später folgte der zweite Treffer nach einer gelben Karte für Fagioli. Zwischenzeitlich zeigten Hermoso und Koné gelbe Karten in der 39. und 49. Minute. Dann der dritte Treffer Malens in der 60. Minute. Nebenbei: Die Fiorentina-Legionäre reagierten mit zwei schnellen Auswechslungen für Mora in der 53. und 54. Minute, ohne dass sich das Blatt wendete.
Die Statistik bestätigt den Spielverlauf. Roma kontrollierte mit 61 Prozent Ballbesitz das Geschehen und schuf fünf große Chancen. Die visuelle Bilanz zeigt: 13 Schüsse auf das Tor, davon acht ins Ziel. Fiorentina kam auf vier Treffer aufs Tor und null große Chancen. Erwarteter Tore-Wert: 3,07 für die Gastgeber, 0,35 für die Gäste. Viele Schüsse, ein Ergebnis — hier ging kaum etwas verloren.
Wechselwirkungen zwischen Linie und Angriff waren deutlich zu sehen. In der 62. Minute brachten die Gäste Brescianini und Fagioli herein, gleichzeitig zeigte Pellegrino gelb. Rom reagierte in der 68. Minute mit Auswechslungen für Hermoso und Malen. Ab der 74. Minute kamen Atta, Kone, Dybala und Joao Mario ins Spiel. Manu Koné wurde in der 79. Minute ebenfalls ausgewechselt.
Was die Tabelle betrifft, so steht Roma nach zwei Spielen an der Spitze mit sechs Punkten. Fiorentina liegt auf dem 20. Platz und hat null Punkte nach zwei Niederlagen. Die Gastgeber gewannen bisher, die Gäste verloren beide Partien. Der Vorsprung von sechs Punkten ist in dieser frühen Phase zwar noch nicht viel, aber er ist da.
Die Zahlen allein erzählen nicht alles. Man sieht an der Anzahl der Schlüssel-Pässe — 15 für Rom gegenüber 5 für Fiorentina — und an den Passen in die letzte Drittel-Phase: 116 versus 56. Die Gäste versuchten mehr Dribblings, doch nur fünf von 18 gelangten. Rom brauchte die Punkte dringend, weil sie im Aufwind sind. Die Gastgeber haben den breiteren Kader und waren an allem beteiligt, was den Unterschied ausmachte.