Beitar Jerusalem hat die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Conference League überstanden. Die Gäste besiegten den SK Rapid Wien 1:2 nach Verlängerung im Hinspiel am vergangenen Mittwoch, 13. August, auf der Generali Arena. Das Tor zum 1:2 fiel in der 58. Minute, doch die Entscheidung fiel erst in den zusätzlichen Spielminuten.
Der Verlauf war klarer, als die Statistik vermuten lässt. In der 32. Minute erzielte O. Atzili das 0:1 für Beitar, sieben Minuten vor der Pause legte J. Kalu nach und stellte den 0:2 her. K. Boateng reduzierte den Rückstand sofort zur Halbzeit, 58. Minute, 1:2. Die Gäste hielten ihre Führung, während die Gastgeber versuchten, den Anschluss zu finden.
Nebenbei fiel auf, dass die Gäste den Ball deutlich länger bei sich behielten. 66 Prozent Besitz gegenüber 34 Prozent, 93 Pässe in das letzte Drittel gegen 51. Beitar schuf vier große Chancen, die Gastgeber nur zwei. Die Quote ist gestiegen, als die Gäste in der Verlängerung das Spiel kontrollierten, ohne dabei den Überblick zu verlieren.
Die Karten waren verteilt: vier pro Seite, verteilt über 114 Minuten. Die Substitutionen in der 106. Minute zeigten, dass beide Mannschaften noch Reserven hatten, doch der Spielverlauf war bereits entschieden. D. Nnodim, D. Worko und O. Atzili kamen für Beitar, während die Gastgeber mit ihren letzten Kräften versuchten, den Anschlusstreffer zu erzielen.
Was die Statistik verbirgt, ist die Qualität der Chancen. Beitar hatte 9 Schüsse aufs Tor, davon 45 Prozent Trefferquote, während Rapid vier Schüsse auf Ziel hatte und 50 Prozent traf. Die Zahlen lügen nicht, aber sie erzählen nicht alles. Der Unterschied lag in der Effizienz in den entscheidenden Momenten.
Für Beitar Jerusalem bedeutet das: Die nächste Runde ist erreicht. Die Gäste waren chancenlos in der Verteidigung, als die Gastgeber in der 70. Minute Druck aufbauten, doch sie hielten stand. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, und das Ergebnis steht.