Am Sonntagabend trafen die Bittigheim Steelers auf die Lausitzer Füchse in der D2. Das Spiel endete 4:3 für die Gastgeber. Beide Mannschaften standen nach dem ersten Spieltag auf null Punkten.
Was man sah
Die Steelers gingen aus eigener Kraft voran. «hielten die Null» war in der Anfangsphase noch nicht möglich, aber sie drängten. Die Lausitzer kamen durch, doch die Gastgeber änderten zur Pause das System. Interessant wird es, wenn man bedenkt, was wir vorher sagten.
Wir hatten die Heimteams favorisiert. Fünfzig zwei Prozent war die Zahl, die wir nannten. Der Grund war einfach: Bittigheim hat in der letzten Zeit gezeigt, dass es Tore schießt. Vier zu drei gegen Lausitz bestätigt das. Nebenbei — die Lausitzer verloren auch ihr erstes Spiel.
Die Gastgeber legten ein verbessertes Angebot vor. Drei Tore in der ersten Hälfte, dann eins in der zweiten. Die Lausitzer antworteten, aber sie standen auf der Kippe. Der Routinier beruhigte das Spiel, als es eng wurde. Fünfzig Sekunden vor Schluss war die Entscheidung perfekt.
In der Tabelle ändert sich wenig. Beide Teams haben ein Spiel, null Punkte. Das sagt noch nichts über die Saison aus. Aber der Sieg gibt Bittigheim einen kleinen Vorsprung. Lausitzer Füchse müssen nachlegen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: Solche Spiele entscheiden sich in drei, vier Momenten. Nicht in der Gesamtzahl der Schüsse. Nicht in der Platzierung nach dem ersten Spieltag. Die Gastgeber nutzten ihre Chance. Das war alles.