BSK Banja Luka und Čelik in der Premier League
Am Samstagabend traf BSK Banja Luka auf Čelik in der sechsten Runde der Premier League. Das Spiel endete 3:2 für die Gastgeber, nachdem Čelik in der Schlussphase noch einmal aufschlagen konnte. Es war ein Match, in dem die Gäste den Anschluss verloren und dann versuchten, ihn zurückzugewinnen.
Die erste Hälfte wurde von BSK dominiert, und in der 28. Minute ging es in Führung. A. Hrvanovic traf und stellte damit die Weichen für die erste Halbzeit. Čelik hatte wenig zu bieten, die Angriffe blieben wirkungslos. Nebenbei fiel auf, dass Čelik in der 38. Minute einen Spieler auswechselte, vermutlich um das Spiel etwas zu beleben.
In der zweiten Hälfte änderte sich die Situation. Čelik kam ins Spiel und erzwang die Entscheidung. In der 51. Minute erzielte D. Cavic den Ausgleich, und nur zwei Minuten später folgte der Führungstreffer. Interpunktionell interessant wird es dann, als BSK reagierte. In der 73. Minute traf O. Radosevic zum 2:2, und in der 79. Minute legte D. Sijamija nach. Doch Čelik gab nicht auf. In der 92. Minute erzielte N. Keranovic den Anschlusstreffer — eine Minute später wurde noch einmal gewechselt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. BSK hatte mit 57 Prozent den Ball mehr bei sich und absolvierte 88 Angriffe, während Čelik auf 64 kam. Die Schüsse auf das Tor lagen bei 11 zu 5, die Schüsse daneben bei 9 zu 1. Ecken gab es sechs für BSK und zwei für Čelik. Die Karte für M. Bundalo in der 85. Minute war die einzige des Spiels.
In der Tabelle hat BSK nach sechs Spielen zwei Punkte Vorsprung vor Čelik. Die Gastgeber liegen auf Platz sieben mit sechs Punkten, Čelik auf Platz acht mit vier Punkten. Beide Teams kamen in den letzten Spielen nicht richtig in Schwung — BSK verlor drei der letzten vier Partien, Čelik war nur gegen Velej erfolgreich.
Was bleibt, ist ein Spiel, das die Gäste nicht kontrollieren konnten. Der Ausgleich in der zweiten Halbzeit war ein Moment, der Hoffnung machte, aber die Gastgeber ließen sich nicht beirren. Der späte Treffer von Čelik änderte nichts daran, dass das Spiel durch die frühen Momente entschieden wurde.