Celje dominiert nach langer Durststrecke
In der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League setzte sich Celje am Montagabend gegen Ararat-Armenia mit 2:0 durch. Die Slowenen gewannen nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel endlich und schlossen damit eine schwächelnde Phase ab. Interessant wird es nun in der nächsten Runde, falls diese Hürde ebenfalls genommen wird.
Auf dem Platz sah man von Beginn an, wer das Spiel bestimmte. Celje kontrollierte den Ball, Ararat-Armenia versuchte zu reagieren, kam aber kaum in die Tiefe. Die erste gelbe Karte fiel bereits in der 19. Minute — für beide Seiten fast gleichzeitig. Koutris für Celje, Tera und Oliveira für die Armenier. Nebenbei ein Zeichen dafür, wie nervös beide Teams von Anfang an agierten.
Eigentlich hätte das Spiel schon früher entschieden sein können, aber die Chancen blieben ungenutzt. Erst in der 83. Minute öffnete sich die Partie: Dukuly traf für Celje. Zwei Minuten später legte Verbic nach. Die Szene ging in die Überprüfung, aber alles blieb wie es war. Ararat-Armenia reagierte mit zahlreichen Wechseln — Kucys und Sirvys für Celje, Serobyan und Avdyli für die Gäste. Aber der Deckel war bereits drauf.
Die Zahlen sprechen für sich. Celje hatte 127 Angriffe gegenüber 85, 8 Treffer aufs Tor gegen 3. Bei gleicher Ballbesitzverteilung von je 50 Prozent zeigt sich: Viele Bälle nützen wenig, wenn sie nicht an die richtige Stelle kommen. Celje legte ein verbessertes Angebot vor nach dem Hinspiel — und die Statistik bestätigt die Taktik.
Das Ergebnis bedeutet für Celje, dass die Serie aus Niederlagen unterbrochen wurde. Nach dem 1:0 gegen Olympia Ljubljana, dem 1:2 gegen Ararat-Armenia und den beiden Unentschieden gegen Maribor und Egnaia — hier ein klares Signal. Für Ararat-Armenia bedeutet die Niederlage, dass die Reise in der Champions League vorzeitig endet. Fünftes Spiel in Folge ohne Sieg, und das ist ein Problem, das nicht von heute auf morgen zu lösen ist.