Ein knapper Anfang, eine klare Wendung
Eintracht Braunschweig und Union Berlin trafen am 23. August 2026 im DFB-Pokal aufeinander. Die Partie endete mit 2:4 für die Berliner, die im Achtelfinale einziehen. Max Marie eröffnete für die Heimmannschaft, doch Zeno Van Den Bosch glich kurz vor der Halbzeit aus.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. Nach einer gelben Karte für Aljoscha Kemlein in der 53. Minute erzielte Marie erneut. Doch dann kam die Wende: Tom Alexander Rothe stellte in der 63. Minute die Weichen Richtung Auswärtsvier.
Marin Ljubičić sorgte für die endgültige Entscheidung. Sein Treffer in der 72. Minute war der Moment, da Braunschweig nicht mehr zurückkam. Ljubičić machte den Unterschied in dieser Phase, nebenbei verpassten die Gastgeber mehrere Chancen.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht immer die Wahrheit verrät. Braunschweig hielt 63 Prozent Ballbesitz, schuf aber null große Torchancen. Die Berliner konvertierten drei davon — und das bei nur 37 Prozent Besitz.
Der xG-Wert von Union Berlin lag bei 2.24, während Braunschweig auf 0.74 kam. Zwölf Schüsse der Heimmannschaft landeten sechsmal im Tor, aber die Qualität zählte mehr als die Quantität.
Die Tabelle ändert sich durch diesen Sieg für Union Berlin. Die Berliner beenden damit eine fragile Phase — der letzte Auftritt gegen Ipswich endete noch mit 2:4. Braunschweig wartet weiterhin auf Konstanz nach dem 6:1 gegen Magdeburg.