Emelec und Manta trafen am Dienstagabend im Rahmen der 29. Runde der Liga Pro aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber im Estadio Banco del Pacífico Capwell. Ein Treffer entschied den Abend.
Interessant wird es, wenn man den entscheidenden Moment betrachtet. In der 75. Minute erzielte Aníbal Leguizamón das einzige Tor. Davor hatte sich bereits viel getan. In der 17. Minute wurde ein Elfmeter für Manta per VAR annulliert, Gonzalo Nápoli erhielt eine Gelbe Karte. Nebenbei fiel auch hier: der Ball ging nicht ins Netz, der Schiedsrichter korrigierte sich.
Und dann kam die Phase, die den Match veränderte. Juan Nazareno musste in der 63. Minute das Feld verlassen. Manta stand nur noch zu zehnt. Luca Klimowicz folgte in der 90. Minute plus drei. Drei Gelbe Karten für Manta nebenbei, zwei Rote insgesamt. Die Gäste hatten den Konflikt nicht im Griff.
Die Zahlen bestätigen das Bild. Emelec kontrollierte 62 Prozent der Ballbesitzzeit. Vier Schüsse ins Tor, fünf daneben. Manta kam auf einen Treffer auf dem Zielfeld, acht Schüsse daneben. Die Quote der Gastgeber lag bei 36 Prozent Genauigkeit, die der Gäste bei elf. Viele Schüsse mit einem Tor — die Chancen gingen teilweise vorbei.
Was bedeutet das Ergebnis? Emelec bleibt auf Platz zwölf mit neun Siegen, neun Unentschieden und zehn Niederlagen nach 28 Spielen. 33 Punkte. Manta rutscht weiter ab. Fünf Siege, fünf Remis, 18 Niederlagen. 20 Punkte. Der Abstand wächst.