Estudiantes de La Plata traf am Samstagabend im Estadio Jorge Luis Hirschi auf Newell's Old Boys. Das Spiel endete 0:0 in der Clausura-7 der argentinischen Primera División. «Und dann» heißt es, wenn man nach dem Ende sucht. Hier gibt es nichts zu finden.
Die erste Hälfte verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Estudiantes dominierte den Ball, wie die spätere Statistik zeigt. Newell's hielt die Struktur, das war alles. «Interessant wird es» später, wenn die Zahlen sprechen.
In der zweiten Hälfte kamen die Wechsel. Ab der 46. Minute wurden auf beiden Seiten Ersatzspieler eingeschickt. Estudiantes brachte E. Mancuso und L. Piovi herein, Newell's T. Rios und F. Guch. Die 73. Minute brachte weitere Änderungen. «Nebenbei» fiel bei der 55. Minute die erste Gelbe Karte für L. Gonzalez Pirez. Die zweite folgte bei der 88. Minute für L. Gomez.
Die Statistik erzählt eine andere Geschichte als das Ergebnis. Estudiantes hatte 62 Prozent Ballbesitz, 18 Schüsse, davon neun aufs Tor. Die erwarteten Tore lagen bei 1,98. Newell's hatte 38 Prozent, acht Schüsse, zwei aufs Tor, erwartete Tore: 1,07. Viele Schüsse, ein Tor. Die Chancen gingen verloren, das ist die Rechnung.
Estudiantes steht nach 16 Spielen an der Spitze mit 31 Punkten. Newell's liegt auf Platz 14 mit 15 Punkten. Der Unterschied von 16 Zählern zeigt, was die Tabelle sagt. Ein Unentschieden ändert daran wenig.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Statistik nicht immer Sieg bedeutet. Estudiantes kontrollierte das Spiel, Newell's verteidigte es. Beide Seiten hatten ihre Momente, keiner nutzte sie. «Und dann» bleibt die Frage, warum so viel Kontrolle nicht reicht.