Bei der dritten Runde der Regular Season in der Challange Liga setzte sich Neuchâtel Xamax mit 1:0 gegen Étoile Carouge durch. Das Tor fiel in der 18. Minute durch M. Camara. Der Sieg bedeutet für beide Tabellenkontrahenten wenig Veränderung — beide Mannschaften stehen mit neun Punkten auf den Plätzen sechs und sieben.
Das Spiel war von Anfang an geprägt von der Überlegenheit der Gastgeber im Ballbesitz. Neunundsechzig Prozent der Zeit lag der Ball bei Étoile Carouge, und doch blieb der Erfolg bei den Gästen. Interessant wird es, wenn man sich vorstellt, wie der Trainer der Gäste das umsetzen konnte. Die Gastgeber schossen siebzehnmal, aber nur dreimal gingen die Bälle ins Tor. Nebenbei fiel auf, dass Neuchâtel zwar weniger Angriffe führte, aber effizienter blieb.
In der 58. Minute wurde L. Mulaj eingewechselt, und kurz darauf in der 67. Minute kamen B. Diomande und J. Luthi ins Spiel. Die Gelben Karten für L. Seydoux und E. Abedini zeigten, dass das Tempo stieg. In der 78. Minute wurde auch E. Abedini verwarnt. Und dann kam in der 83. Minute die Doppelwechselaktion mit M. Tsoungui und L. Seydoux. Die Gastgeber versuchten, das Spiel noch zu drehen, aber die Zeit lief davon.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Étoile Carouge dominierte mit 545 Pässen gegenüber 322 bei den Gästen. Vierzigachtzig erfolgreiche Pässe versus zweihunderterfünfzig. Aber die Effizienz fehlte. Fünfzehn Schüsse aufs Tor bei den Gastgebern, aber nur einer ging in die Netze. Bei Neuchâtel waren es vier Trefferversuche, und einer zählte. Dreizehn gelbe Karten insgesamt, davon zwei bei den Gästen und eine bei den Gastgebern.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass im Fußball nicht alles so läuft, wie die Zahlen erwarten lassen. Die Gastgeber hatten die Kontrolle, aber die Gäste nutzten ihre Momente. Seit drei Spielen ungeschlagen, wie es scheint, wenn man die letzten Ergebnisse betrachtet. Der Sieg bedeutet für Neuchâtel Xamax, dass die Punktezahl stabil bleibt, während Étoile Carouge weiter nach Punkten sucht. Und dann ist da noch die Frage, ob das so bleibt.