Bei der 2. Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League gewann PAOK das Spiel gegen Ferencváros mit 3:2 nach Verlängerung. Die Partie endete am 5. August 2026 in Budapest. Interessant wird es gleich am Anfang: In der sechsten Minute legte L. Andreevska vor, acht Minuten später verdoppelte D. Csanyi bereits. Ferencváros führte zweimal, PAOK glich zweimal aus.
In der siebzehnten Minute sorgte P. Argyriou für den Ausgleich. Nebenbei zeigt sich hier ein Muster, das sich im ganzen Spiel wiederholen sollte. In der vierzigsten Minute ging Ferencváros wieder in Führung, V. Kubassova traf. Die Gäste ließen sich nicht unterkriegen, weil sie wussten, dass solche Spiele nicht über die erste Halbzeit entschieden werden.
Als die reguläre Spielzeit zu Ende war, stand es 2:2. Dann kam die Verlängerung. Hundert Sekunden nach der einhundertsten Minute tauschte PAOK aus, und in der einhundertfünfzehnten Minute fiel das entscheidende Tor. I. Tzourtzevits traf. Die Partie im Alleingang zu entscheiden, das schaffen nur wenige Teams. Und genau das passierte hier.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Ferencváros kontrollierte mit fünfundfünfzigzig Prozent den Ball, hatte einhundertsechsundzwanzig Angriffe und sieben Schüsse aufs Tor. PAOK kam auf vierundvierzig Prozent Ballbesitz, neunundneunzig Angriffe und elf Trefferversuche. Viele Schüsse mit einem Tor bedeuten verpasste Chancen. Ein Tor mehr als die Konkurrenz entscheidet.
PAOK qualifiziert sich für die Halbfinalrunde der 2. Qualifikationsrunde. Ferencváros scheidet aus. Die Gastgeber hatten die Möglichkeit, sich zu revanchieren, aber in der Verlängerung zählten die Nerven. Und die hatten die griechische Mannschaft.