Am Freitagabend trafen Genoa und Como im Stadion Luigi Ferraris aufeinander. In der Serie A, Runde 3, endete die Partie mit 1:4 für die Gäste. Die Hausherren hatten in den vorherigen Spielen keine Freude: zwei Niederlagen und ein Unentschieden in drei Begegnungen. Como ging mit einem Punkt mehr in die Partie.
Der erste Treffer fiel bereits in der neunzehnten Minute, als Milutin Osmajić ins eigene Tor einschoss. Dann holte Martin Baturina in der fünfundzwanzigsten Minute nach. Die Gäste gaben nicht auf und Assane Diao Diaoune traf in der dreißigsten Minute. Nico Paz erhöhte vier Minuten später.
Wir hatten vorher einen Auswärtssieg für Como genannt, mit fünfzigdrei Prozent Sicherheit. Und dann zeigte sich, warum diese Einschätzung nicht abwegig war. Die Gäste kontrollierten das Spiel, nutzten ihre Chancen. Nebenbei fiel: Djibril Sow bekam in der sechsunddreißigsten Minute die erste Gelbe Karte, Martin Baturina folgte in der sechzigsten Minute. Leo Østigård bekam ebenfalls in der sechzigsten Minute eine Verwarnung.
Die Zahlen sprechen für sich. Como hatte fünfundsiebzig Prozent Ballbesitz, Genoa dreiunddreißig. Bei den Schüssen lag Como bei neun Treffern auf Ziel, Genoa bei zwei. Die erwarteten Tore: 1,53 für Como, 0,67 für die Hausherren. Genoa scheiterte an ihren Chancen, Como verwertete, was herauskam.
Interessant wird es, wenn man die Tabelle ansieht. Genoa bleibt auf Platz vierzehn mit einem Punkt aus drei Spielen, Como steigt auf Platz sieben mit fünf Punkten. Die Gäste sind seit drei Spielen ungeschlagen. Das ändert wenig an der Tatsache, dass Genoa in dieser Saison noch nicht überzeugt hat.
Am Ende stand ein klarer Sieg für Como, der die eigene Form bestätigt. Die Gäste zeigten, dass sie in der Serie A mithalten können. Genoa muss noch arbeiten.