Am vergangenen Sonntag trafen die Giants auf die Padres in einem regulären Saisonspiel der MLB. Das Spiel endete mit einem 6:4-Erfolg für die Gäste aus San Diego. Die Gastgeber hatten zuvor zwei Niederlagen gegen denselben Gegner hinnehmen müssen, und nun folgte eine dritte.
Interessant wird es, wenn man die letzten Begegnungen betrachtet. Die Giants verloren die beiden Spiele vorher mit 6:7 und 5:7, knapp also. Die Padres gewannen beide mit 7:6 und 7:5. Auch hier ging es nicht um große Abstände. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in diesen Partien jeweils sieben oder mehr Runs erzielten — die Offensive war präsent.
Unser Vorschlag lautete auf einen Gastgewinn, mit einer Sicherheit von 57 Prozent. Die Prognose traf zu. Nichts Außergewöhnliches dabei, aber es bestätigt, dass die Padres in dieser Serie die Nase weiter vorn haben. Die Quote hatte sich kaum bewegt, und doch zeigte das Ergebnis, wem die Lage besser liegt.
Die Giants liegen in ihrer Formkurve nicht besonders stabil. Vor dem Duell mit den Padres gab es drei Siege gegen die Cardinals, zum Teil knapp, zum Teil deutlicher. Doch die Serie gegen San Diego verläuft anders. Und dann kommt noch hinzu, dass die Gastgeber nach dem letzten Gegentor scheinbar nicht mehr zusammenfanden. Ob das an der Erschöpfung lag oder an der taktischen Ausrichtung der Padres — das bleibt offen.
Für die Tabelle bedeutet dieser Sieg für die Padres, dass sie den Abstand in der Division halten. Die Giants hingegen rutschen weiter zurück, wenn auch nur um wenige Zähler. Ein Spiel mehr verloren, ein Punkt weniger. In der MLB zählt jeder, und so etwas summiert sich über die Saison.