In der zweiten Runde der Bundesliga setzte sich der Grazer AK mit 2:1 gegen die Austria Lustenau durch. Die Gastgeber gingen durch D. Pines in der 18. Minute in Führung, ehe D. Kacuri zur Pause ausglich. A. Hofleitner entschied das Spiel in der 66. Minute für die Heimmannschaft.
Interessant wird es bei der Statistik. Grazer AK hatte mit 56 Prozent Ballbesitz die Oberhand, doch die Effizienz sprach für die Gäste. Die Austria Lustenau schoss drei Mal aufs Tor, traf aber nur ein einziges Mal. Drei Fehlschüsse zeugten von einer verpassten Chance. Grazer AK kam auf sechs Treffer im Ziel, die Quote lag bei 46 Prozent. Drei große Chancen wurden kreiert, wovon zwei genutzt wurden.
Nebenbei fiel die Balance im Mittelfeld auf. Beide Teams gewannen je 51 Luftsduelle. Grazer AK legte 458 Pässe zurück, die Austria Lustenau 360. Die Gastgeber spielten mehr in die Tiefe — 44 Pässe in das letzte Drittel gegen 82 bei den Gästen. Doch die Gäste kamen nicht zum Abschluss. Sie kreierten keine einzige große Chance.
Die Auswechslungen kamen spät. P. Benjamin brachte in der 46. Minute frische Beine, M. Grosse folgte in der 60. Minute. A. Hofleitner selbst wurde in der 85. Minute ausgewechselt — er hatte den entscheidenden Treffer erzielt. Ein gelber Karten für P. Michorl in der 21. Minute und zwei für die Gäste in der Schlussphase ändernten nichts am Bild.
Im Standerstand änderte sich wenig. Grazer AK bleibt Zehnter mit vier Punkten aus fünf Spielen. Die Austria Lustenau hält den achten Platz mit fünf Punkten. Beide Teams haben je einen Sieg und drei Niederlagen hinter sich. Grazer AK holte nach der 0:5-Niederlage gegen Dresden und dem 0:3 bei LASK nun einen wichtigen Punktgewinn. «standen nur noch zu zehnt» — doch der Vorsprung reichte.