Am Dienstagabend traf Hapoel Be'er Sheva auf Sabah im Play-off der UEFA Champions League. Das Spiel endete 2:1 für die israelische Mannschaft auf dem Toto Turner Stadium. Die Ergebnisse der letzten Begegnungen zeugen von unterschiedlichen Verläufen: Hapoel hatte zuletzt vier Siege in Folge verbucht, bevor es am 15. August mit 0:4 gegen Haifa verlor. Sabah gewann drei von fünf Spielen, unter anderem gegen Aarhus und KuPS.
Simic eröffnete die Rechnung in der sechsten Minute. East erhöhte vor der Pause auf 2:0, ehe Zlatanovic in der siebten Viertelstunde nach der Pause den Endstand herstellte. Die Substitutionen folgten in der zweiten Halbzeit: Severina und Ahmed kamen als Erste, gefolgt von East und Isayev. In der 85. Minute wurden Yehoshua und Zlatanovic gleichzeitig ausgewechselt, Solvet schloss den Kreis in Minute 89.
Interessant wird es bei den Zahlen. Hapoel beherrschte das Spiel mit 67 Prozent Ballbesitz und legte 133 Angriffe vor. Die erwarteten Tore lagen bei 2,01, die Schüsse auf das Tor bei sieben – davon landeten sechs daneben. Sabah kam auf 0,6 erwartete Tore bei nur zwei Chancen. Die Gastgeber schenkten das Spiel nicht einfach her, aber die Quote zeigt, dass die Chancen nicht alle genutzt wurden.
Es gab drei Gelbe Karten für Hapoel, Sabah blieb sauber. Miguel Vitor und Rotman wurden verwarnt, ebenso wie Ganah. Die Abwehr von Sabah räumte 24 Bälle, während Hapoel auf 18 kam. Die Luftduelle waren ausgeglichen bei je 16.
Das Ergebnis bedeutet, dass Hapoel Be'er Sheva im Play-off weiterkommt. Sabah muss sich mit dem Aus zufriedengeben, obwohl die Mannschaft in einigen Phasen gut stand. Für Israel ist es ein Schritt nach vorn, auch wenn das Spiel nicht immer klar lief.