Am Donnerstagabend traf die HSG Wetzlar im Rahmen eines Klub-Freundschaftsspiels auf Pfadi Winterthur. Das Spiel endete 37:33 für die deutschen Gastgeber. Interessant wird es immer noch, wie sich die Teams in der Vorbereitung auf die neue Saison einschätzen.
Die Gastgeber zeigten nach ihren jüngsten Ergebnissen eine klarere Linie. Am 4. August besiegten sie TV Hüttenberg 35:30, während die Spiele gegen Eisenach, Magdeburg und Hamburg knapp verloren gingen. Nebenbei fiel auf, dass der Sieg gegen Erlangen am 23. Mai der einzige in dieser Reihe war. Jetzt drehten sie die Partie.
Pfadi Winterthur kam am 5. August gegen Koburg 2000 zu einem 31:29-Sieg. Danach gab es drei Niederlagen gegen Kryens-Luzern und einen Sieg gegen St. Gallen. Die Schweizer Mannschaft stand tief und kompakt, doch im Abschluss fehlte die Konstanz.
37:33 — das bedeutet vier Tore Vorsprung. Die Gäste brachten die Ecke gefährlich vors Tor, aber Wetzlar liess viel laufen und machte früh den Sack zu. Es war ein Derby mit eigener Rechnung, auch wenn beide Teams aus verschiedenen Ligen kommen.
Die Tabelle sagt bei Freundschaftsspielen wenig aus. Was zählt, ist die Entwicklung. Wetzlar ist im Aufwind, Pfadi Winterthur muss noch finden, wo es stecken bleibt.