Im Halbfinale der Mittelmeerspiele am 28. August 2026 setzte sich Tunesien U21 mit 3:1 gegen Italien U18 durch. Die Partie endete mit einem klaren Sieg für die Nordafrikaner, während die Italiener ihre Hoffnung auf das Finale begruben. «Und dann» änderte sich das Bild, als die Tunesier die Kontrolle übernahmen. Es war ein Resultat, das auf eine Überlegenheit hindeutet.
Italien begann mit Zuversicht, hatte doch am 26. August mit 3:0 gegen Kosovo U21 gewonnen. Doch dieser Erfolg war trügerisch gewesen. «Nebenbei» fiel auf, dass die Defensive der Italiener bereits vor der Partie gegen Algerien U21 bröckelte, als man dort 1:3 unterlag.
Tunesien präsentierte sich hingegen gefestigt. Nach dem 2:1 gegen die Türkei U20 und dem 1:0 gegen Marokko U20 wirkte die Mannschaft stabil. «Interessant wird es» im Vergleich zur italienischen Seite: Während die Italiener schwankten, lieferten die Tunesier konstante Leistungen. Der Sieg am 24. August gegen Marokko war der letzte vor diesem Duell. Die tunesische Offensive fand ihre Wege, während die italienische Abwehr offen stand.
Der Spielverlauf lässt sich an der Tordifferenz ablesen. Es gab drei Treffer für Tunesien und nur einen für Italien. Die Italiener fanden kein Mittel gegen die Organisation der U21-Auswahl.
Die jüngere Vorgeschichte der italienischen Mannschaft ist durchwachsen. Neben der Niederlage gegen die Ukraine U18 gab es auch Remis gegen Albanien U21 und die Ukraine U18. «Der Wechsel stockt», wenn man betrachtet, wie schnell die Formkurve nach oben ging und wieder fiel. Vom 3:0-Sieg zum 1:3-Verlust ist ein großer Schritt.
Für Tunesien bedeutet der Halbfinalsieg den Einzug ins Endspiel. Die letzten Spiele zeigten eine Mannschaft, die «liess nichts anbrennen» und defensiv sicher stand. Ein 0:0 gegen Nordmazedonien U21 bestätigte diese Robustheit.
Das Halbfinale war zugleich ein Abschied vom Traum der Italiener. Zwei Tore trennten die Teams. «Es gab kein Mittel», um den Rückstand zu wettmachen. So endet die Geschichte für die U18-Auswahl nach dem 1:3 vorerst.