Am Freitagabend traf LASK Linz auf SKR Altach in der fünften Runde der Bundesliga. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber auf der Raiффайзен-Arena. Zwei Tore fielen in der ersten Halbzeit, ein weiteres in der Schlussphase.
C. Lang eröffnete früh die Torschützenliste. In der dritten Minute und in der 19. Minute war er zweimal erfolgreich. Interessant wird es, wenn man die Chancenverteilung betrachtet: Fünf große Möglichkeiten wurden kreiert, davon nutzte LASK drei. Der Ball bewegte sich schnell in die Höhe, nebenbei stellte sich heraus, dass Altach kaum etwas entgegengesetzt bekam.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Austausch bei Altach. In der 45. Minute und in der 46. Minute kam Marko Raguž für einen Mitspieler. Doch das änderte wenig an der Dynamik. In der 50. Minute sah Xavier Mbuyamba die erste Gelbe Karte, in der 53. Minute folgte Vesel Demaku. LASK machte früh den Sack zu.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild. LASK kontrollierte 58 Prozent der Ballbesitzzeit, Altach kam auf 42. Elf Schüsse landeten im Zielbereich für Linz, zwei für Altach. Die Gäste versuchten es mit sieben Kreuzungen, keine traf. Interessant wird es bei den Pässen: LASK spielte 527 Bälle, Altach 385. Der Unterschied zeigt sich in der Qualität, nicht nur in der Menge.
Altach hatte bereits vor dem Spiel Probleme. Fünf Begegnungen, ein Sieg, vier Niederlagen. Drei Punkte in der Tabelle. LASK hingegen steht nach vier Siegen auf Platz eins mit zwölf Punkten. Der letzte Vergleich unterstreicht den Kontrast: Linz verlor zuvor gegen Celtic, Altach unterlag zuletzt Hartberg.
Die drei Tore genügten, um den Vorsprung zu festigen. In der 89. Minute sorgte F. Flecker für den Endstand. Nebenbei fiel auf, dass Altach acht Abwehraktionen mehr benötigte als Linz, um das Spiel zu halten. Es war ein Match, das in den ersten zwanzig Minuten entschieden wurde.