Am Samstagabend besiegte Oxford United Leicester City mit 4:0 in der League One. Die Gäste gewannen das fünfte Spiel der Regular Season und beendeten damit eine Phase ohne positiven Lauf. Für die Gastgeber bedeutete die Niederlage den vierten Punktverlust in Folge.
Interessant wird es gleich zu Beginn. Mark Harris traf bereits in der achten Minute - ein früher Schuss, der die Stimmung für die gesamte Partie prägte. Und dann zeigte sich, wie Oxford den Gegner unter Druck setzte: nicht durch Ballbesitz, sondern durch Präzision im entscheidenden Moment. Dieser frühe Treffer wurde zum Musterbeispiel für die gesamte Leistung.
Nebenbei fiel die Diskrepanz zwischen Kontrolle und Effektivität auf. Leicester dominierte mit 63 Prozent Ballbesitz, Oxford konvertierte fünfzig Prozent seiner Schüsse aufs Tor. Drei große Chancen erzeugten beide Teams, doch während die Gastgeber sieben Schüsse daneben legten, verwandelten die Gäste sechs von zwölf Versuchen. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so viele Angriffe hat und trotzdem untergeht.
Mo Missanga erhöhte in der 57. Minute, Mark Harris folgte in der 60. Minute mit seinem zweiten Treffer. Jamie McDonnell setzte in der 77. Minute den Schlusspunkt. Trainerarbeit zeigte sich in den Wechslungen: Mo Missanga wurde in der 61. Minute ausgewechselt, Mark Harris in der 70. - beide hatten ihre Aufgabe erfüllt. Kai Andrews und Emil Riis Jakobsen zückten Gelb, einer für Oxford, einer für die Gastgeber.
In der Tabelle bedeutet das: Leicester liegt auf dem 17. Platz mit fünf Punkten aus fünf Spielen. Oxford ist Zehnter mit sieben Punkten aus vier Begegnungen. Der Vorsprung der Gäste auf die Gastgeber beträgt nun zwölf Punkte - ein Abstand, der sich bei weiteren Niederlagen der Gastgeber nur vergrößern wird.