Lyon holt sich die Revanche mit 3:0 gegen Sparta Prag
Lyon hat die Rückkehr in der Champions-League-Qualifikation klar gewonnen. Am Dienstagabend siegten die Franzosen im Stade de Gerland mit 3:0 gegen Sparta Prag. Die Partie endete nach einem roten Karten für die Gäste bereits in der ersten Halbzeit unausgeglichen. Und dann kam der Moment, den niemand erwartet hatte.
Ernst Nuamah stellte in der 20. Minute den ersten Vorteil her. Vierzehn Minuten später sah Adam Sevinsky die rote Karte. Der Gastverein spielte ab der 37. Minute mit zehn Mann, nachdem Andy Irving eingewechselt worden war. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich das Spielbild veränderte.
Mit einem Mann weniger konnte Sparta Prag nicht mehr mithalten. Eynsley Maitland-Niles erhöhte in der 66. Minute auf 2:0. Tyler Morton sorgte in der 73. Minute für die endgültige Entscheidung. Nebenbei sei erwähnt, dass die tschechische Elf nur einen Schuss aufs Tor bekam.
Die Statistik zeigt das Bild deutlich. Lyon verfügte über 55 Prozent Ballbesitz und schoss elfmal auf das gegnerische Tor. Sparta Prag kam auf einen Treffer, die Erwartungswerte lagen bei 2,85 zu 0,61. Die Gastgeber hatten fünf große Chancen, die Gäste nur eine. Viele Versuche ohne Tore bedeutet verpasste Möglichkeiten.
Besonders auffällig war der Unterschied bei den Angriffen. Lyon ging 95-mal in die Offensive, Sparta Prag 73-mal. Die Gäste konzentrierten sich auf das Verteidigen, 20 Mal mussten sie klären. Lyon spielte präziser, 435 von 506 Pässen kamen an. Und dann kamen die Substitutionen.
Die Trainer reagierten auf den Spielstand. In der 76. Minute wurden Nuamah und Maitland-Niles ausgewechselt. Später folgten weitere Wechsel bei beiden Seiten. Die Partie endete ohne weitere Ereignisse, die Punkteverteilung war klar. Interessant wird es in der nächsten Runde sein.
Lyon hat den ersten Schritt getan. Nach dem 1:2-Verlust in Prag eine Woche zuvor zeigt die Mannschaft, was sie kann. Sparta Prag muss nun nach Hause fahren und überlegen, was falsch lief. Die Tabelle spricht für sich, aber die Geschichte beginnt erst jetzt.