Am Freitagabend trafen Miami und die Las Vegas Lights im Rahmen der Group Stage des USL-Championship aufeinander. Das Spiel endete 0:1 zugunsten der Gäste. Der entscheidende Treffer fiel in der 34. Minute durch M. Arteaga.
Arteaga sorgte damit für die Führung, die bis zum Schluss Bestand hatte. Nebenbei fiel auf, dass Miami nach dem Rückstand den Druck erhöhte. Die Gastgeber warfen sich in jeden Ball, kamen aber nie in die Zweikämpfe, die über den Ausgang hätten entscheiden können.
Miami dominierte in der Statistik: 9 Schüsse, davon 6 aufs Tor, lagen vor den 6 Schüssen der Gäste. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Gastgeber 34 Angriffe registrierten, während Las Vegas mit 60 Attacken kam. Viele Schüsse mit einem Tor bedeutet, dass die Chancen vergeblich gingen.
Die Besitzverteilung zeigte 47 zu 53 Prozent für die Gäste. Miami absolvierte 404 Pässe, Las Vegas 461. Die Schussgenauigkeit lag bei 38 Prozent für Miami und 30 Prozent für Las Vegas. Ein Fehler entscheidet oft, wenn die Effizienz fehlt.
Disziplinprobleme blieben begrenzt: In der 61. Minute sah M. Arteaga die Gelbe Karte, gefolgt von Probo in der 76., Tori in der 84. und Pope in der 87. Minute. Insgesamt vier Verwarnungen, keine Roten. Der Platz war schwer, als die Substitute hereinbrachten.
In der Tabelle steht Miami auf Platz 9 mit 23 Punkten aus 23 Spielen. Die Las Vegas Lights belegen Platz 10 mit 29 Punkten. Der Sieg ändert nichts an der engen Distanz zwischen den Mannschaften.
Die Gäste beendeten mit diesem Ergebnis ihre Serie von zwei Unentschieden in Folge. Miami bleibt mit fünf Siegen, acht Unentschieden und zehn Niederlagen weiterhin auf dem zehnten Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand auf die Lichter. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn Punkte so knapp verteilt sind.