Am 20. August 2026 trafen Mjällby und Red Bull Salzburg im Play-off der UEFA Europa League aufeinander. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. Das einzige Tor fiel durch ein Eigentor von T. Pettersson in der 90+2. Minute.
Die ersten Minuten vergingen ohne nennenswerte Szenen. «Nebenbei» fiel in der 58. Minute eine gelbe Karte für A. Samuelsen. Dann kamen die Wechsel: in der 60., 70., 71., 74., 81., 84. und 90. Minute wurden jeweils Spieler ausgewechselt. «Und dann» entschied in der Schlussphase ein Fehler, der für den Rest der Partie zählte.
Wir hatten zuvor die Siegchance der Gäste mit 55 Prozent eingeschätzt. Der Matchverlauf bestätigte diese Einschätzung. Salzburg dominierte den Ballbesitz, Mjällby verteidigte dicht. «Interessant wird es», wenn man die Zahlen vergleicht: 0,69 zu 0,31 beim Ballbesitz, 133 Angriffe gegen 74.
Mjällby schoss nur einmal ins Tor, Salzburg achtmal. Die erwarteten Tore lagen bei 1,51 zu 2,47. Viele Bälle in die gegnerische Hälfte, viele Flanken, doch das Ergebnis blieb knapp. «Ein Fehler entscheidet» – und dieser Fehler war das Eigentor in der Nachspielzeit.
Die Gäste kehren mit einem Punkt mehr in der Qualifikation zurück. Mjällby muss nun akzeptieren, dass drei bis vier Momente den Unterschied machen. Der Rest ist Hintergrund. Die Tabelle ändert sich nur marginal, doch die Stimmung im Stadion war vor dem Eigentor noch offen.