Am Freitag, den 19. September 2026, trafen München und Berliner in der Bundesliga aufeinander. Die Partie endete 69:7 für die Gastgeber. «Nebenbei» bemerkenswert: ein Ergebnis, das die Kluft zwischen den beiden Mannschaften deutlicher zeigt als jede Tabelle es könnte.
München kam erst kürzlich von einer vernichtenden 12:80-Niederlage gegen Frankfurt. «Und dann» folgte ein 41:25 gegen Luxemburg. Berliner wiederum hatte am selben Wochenende 17:61 bei Luxemburg verloren. Beide Teams waren also nicht in Bestform, als sie aufeinandertrafen.
Was in der Halle geschah, war klarer als die Vorzeichen es andeuteten. München sammelte Punkte wie nie zuvor, während Berliner keine Antwort fand. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie die Gäste nach der Halbzeit reagierten — oder besser: nicht reagierten. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, doch das änderte nichts am Gesamtbild.
Wir hatten am Donnerstag eine Prognose abgegeben: Sieg für München, mit 69 Prozent Sicherheit. «Und dann» passierte genau das. Die Gastgeber nutzten den Standard, während die Verteidigung von Berliner bröckelte. Man könnte sagen, sie haben die Partie im Alleingang entschieden — wenn auch nicht allein, sondern mit Unterstützung eines Gegners, der nichts zu verlieren hatte.
Die Tabelle ändert sich durch solche Spiele. München steht jetzt weiter oben, Berliner rutscht ab. «Nebenbei» relevant: die letzten fünf Spiele beider Mannschaften zeigen ein Muster, das sich in diesem Ergebnis verdichtet hat. Wer verliert wie 0:76 gegen Frankfurt, braucht nicht viel Phantasie, um zu verstehen, warum 69:7 keine Überraschung ist.