Am Samstag, den 10. Oktober 2026, traf die Handball-Bundesliga auf eine Überraschung: München unterlag Heidelberg mit 12:57. Wir hatten den Heimsieg vorhergesagt, mit einer gewissen Sicherheit von 66 Prozent. Die Rechnung ging nicht auf.
Die Heimmannschaft zeigte sich von einer Seite, die man so nicht erwartet hätte. In der letzten Woche hatte man noch gegen Handshem mit 17:43 verloren, davor gab es gegen Berliner eine 62-Tore-Differenz – 69:7. Der Wechsel war extrem. Nebenbei: Heidelberg hatte am selben Tag gegen Luxemburg mit 24:17 gewonnen.
Das Spiel selbst war wenig spannend im klassischen Sinne. Heidelberg entschied früh, München kam nicht in den Rhythmus. Interessant wird es, wenn man die Vorgeschichte betrachtet: Beide Teams schwankten in den letzten Wochen zwischen Katastrophe und Glanz. München gegen Frankfurt 12:80, Heidelberg gegen Neuenheim 5:80. Heute fiel die Waage eindeutig.
Was die Statistik betrifft: München schoss 12 Tore, Heidelberg 57. Das Verhältnis ist zerrüttet. Man könnte sagen, die Heimmannschaft schnürte den Gegner ein, aber das trifft nicht den Kern. Heidelberg ging einfach nicht als Statist an. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, und München verlor seinen Mann.
Die Punkteverteilung ändert die Tabelle. Heidelberg legt nach, München rutscht ab. Wir geben zu, dass unsere Prognose daneben lag. Nichts zu beschönigen. Manchmal läuft ein Match einfach gegen die Analyse.