Nacional Asunción – Guaraní 0:0
Am Sonntagabend im Clausura-Viertelfinale hielten beide Seiten die Null: Nacional Asunción traf auf Guaraní und das Spiel endete torlos. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, und die Zahlen bestätigen das. 0:0 stand am Ende, als die Uhr auf 90+5 Minuten zeigte.
Erst in der 24. Minute sah R. C. Ramirez Antunez die gelbe Karte, dann erst wieder in der 80. Minute wurde ein Torversuch von D. J. Colman Escobar per VAR gestrichen. Interessant wird es, wenn man sich die Schüsse ansieht: Nacional hatte 2 Treffer aufs Tor, Guaraní 3. Doch keiner ging rein. Nebenbei fielen mehrere Ein- und Auswechslungen, vor allem in der zweiten Halbzeit.
Die Statistiken erzählen ihre eigene Geschichte. Nacional dominierte mit 120 Angriffen gegen 88 der Gäste, doch die Effizienz war dürftig. Schüsse außerhalb des Strafraums: fünf für die Gastgeber, drei für Guaraní. Die Ballbesitzverteilung lag bei 0,5 für beide Seiten. Viele Schüsse, ein Tor — das war die Botschaft des Abends.
Was bedeutet das Ergebnis? Nacional bleibt auf dem 5. Platz mit 4 Punkten aus drei Spielen, Guaraní hält sich auf dem 4. Platz mit 6 Punkten. Die Tabelle änderte sich nicht, aber die Spannung blieb. Der vierte Sieg in Serie für Guaraní war nicht dabei, dafür auch kein weiterer Fehler. Machten früh den Sack zu — das war die Taktik, die aufging.
Am Ende standen 5 gelbe Karten, 0 rote. Die Szene ging in die Überprüfung, als der VAR-Eingriff kam, und der Rest war Abwehrarbeit. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht — aber morgen zählt sie wieder. Die Hitze bremste das Tempo, oder vielleicht war es einfach die Dichte der Begegnung. Hielten die Null, und das reichte vorerst.