Am Citi Field trafen New York City und New England Revolution aufeinander, die Liga-Begegnung endete 1:2 für die Gäste. Die Revolutions gewannen in der 24. Runde der Regular Season, zwei Treffer reichten, obwohl sie nur 35 Prozent Ballbesitz hatten.
Die erste Entscheidung fiel früh: In der 18. Minute sah Alhassan Yusuf die Gelbe Karte, eine Minute später wurde er ausgewechselt. New York City blieb mit zehn Spielern auf dem Platz, als Carles Gil in der 12. Minute den Elfmeter zum 0:1 verwandelte. Seitdem war der Matchverlauf geprägt von einem Ungleichgewicht. Die Gastgeber besaßen den Ball, doch die Gäste trafen mit weniger Chancen nach.
In der zweiten Hälfte änderte sich nichts an der Struktur. Luighi Hanri Sousa Santos erhöhte in der 71. Minute auf 1:1, Dániel Gazdag entschied in der 90.+3. Minute. Ein VAR-Eingriff in der 85. Minute hob einen Treffer von Gazdag auf – er setzte ihn später selbst um. Ein Fehler entscheidet oft über den Ausgang, und hier war es die frühe Reduktion, die New York City keine Luft ließ.
Die Statistiken bestätigen das Bild: 111 Angriffe gegen 85, 65 Prozent Besitz gegen 35. Doch die Effizienz sprach eine andere Sprache. New York City schoss 13mal aufs Tor, New England nur siebenmal – die Gäste erzielten drei Tore bei einer Trefferquote von 0,55. Die hohen Schüsse blieben ohne Wirkung, die Gastgeber warfen sich in jeden Ball, doch die Chancen gingen unter.
Die Tabelle zeigt den Abstand: New York City liegt auf dem 9. Platz mit 29 Punkten, New England auf dem 3. mit 40 Punkten. Ein Rückstand von elf Punkten in einer Liga mit nur 24 Runden. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Prognose traf nicht – der Elfmeter in der 12. Minute und die gelbe Karte eine Minute später brachten die Balance ins Wanken.