Im Estadio Nelson Oyarzún setzte sich Nublense am 16. August 2026 in der 19. Runde der Primera División mit 2:1 gegen Unión La Calera durch. Der Sieg brachte die chilenische Mannschaft auf 32 Punkte und festigte den sechsten Platz in der Tabelle. Die Gäste blieben mit 14 Punkten und 13 Niederlagen auf dem 16. Rang hängen.
Sebastián Valencia war der entscheidende Mann. Er traf in der 22. Minute und verdoppelte kurz vor der Halbzeitpause in der 44. Minute. «Und dann» begann die Partie für Nublense zu kippen, die Gäste hatten keine Antwort auf den doppelten Treffer. Daniel Gutiérrez und Brian Nicolas Ferreyra erhielten jeweils eine Gelbe Karte, bevor die zweite Halbzeit richtig losging.
Die Trainer wechselten rege. In der 46. Minute kam Carlos Villanueva für die Gäste, und in der 64. Minute wurden gleich zwei Spieler ausgetauscht. Nublense reagierte in der 65. Minute mit zwei eigenen Wechseln. «Nebenbei» fiel auf, dass beide Mannschaften je 38 Zweikämpfe in der Luft gewannen.
Carlos Diaz glich in der 77. Minute aus. «Interessant wird es» erst jetzt, dachte mancher Zuschauer. Doch Nublense ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Gäste versuchten noch durchzusacken, doch die Defensivarbeit der Gastgeber hielt stand. Die letzten Substitutionen in den 87. Minuten zeigten, dass beide Seiten die Zeit bis zum Schlusspfiff nutzen wollten.
Die Statistik spricht eine klare Sprache. Nublense warf 13 Schüsse ab, davon vier aufs Tor. Die Treffsicherheit lag bei 27 Prozent. Die Gäste hatten mehr Präzision mit 40 Prozent, aber nur acht Versuche. Beide Mannschaften hatten je 50 Prozent Ballbesitz, doch Nublense schuf mehr Angriffe mit 100 gegenüber 99.
Für Nublense bedeutete der Sieg, dass die Formkurve weiter nach oben zeigt. In den letzten Spielen gab es zwei Unentschieden und drei Siege. Für Unión La Calera blieb die Lage stabil, wenn auch nicht befriedigend. Ein 4:0 gegen Santiago Wanderers war der einzige klare Erfolg in der jüngeren Vergangenheit. Der Abstand zwischen den beiden Teams in der Tabelle wird sich in dieser Saison kaum verringern.