Orenburg und Rubin trafen sich am Dienstag im Pokal, in der dritten Gruppenphase. Es stand am Ende 1:1, ein Ergebnis, das die Statistiken der letzten Begegnung nicht ganz widerspricht. Man könnte sagen, es war ein Remis, aber man sah mehr als nur Punkte.
Schon in der 2. Minute zeigte der Schiedsrichter Gelb für Omar Minatulaev. Das Spiel war schnell unterbrochen, «nebenbei» fiel dann der Treffer durch Jacques Siwe in der 13. Minute.
Zur Halbzeit änderte man die Aufstellung. 3 Spieler gingen raus: Mikhail Pykhcheev, Benjamín Bosch und Minatulaev selbst. «Und dann» kam die Mannschaft anders auf den Platz, um den Rückstand zu verkraften.
In der 53. Minute gab es noch eine Gelbe Karte, bevor es Schlag auf Schlag ging. Mit dem Treffer von Andrey Kasadzhikov in der 54. Minute glich Orenburg aus. Der Ausgleich war nicht nur ein Punkt, sondern ein Umschwung der Stimmung.
Rubin reagierte mit Wechseln. Ruslan Bezrukov, Nazmi Gripshi und Konstantin Nizhegorodov kamen in der 59. Minute. In der 69. Minute folgten Ilya Samoshnikov und Jersson González. Kasadzhikov wurde in der 87. Minute ausgewechselt.
Am Ende der regulären Zeit kam es zu einer Serie von Elfmeter-Situationen, interessant wird es bei der Bilanz. Ruslan Kul und Damian Puebla verfehlten. Aleksandar Jukic, Jakhongir Urozov, Gedeon Guzina, Veldin Hodza, Bogdan Jočić und Danila Khotulev trafen.
Die Zahlen bestätigen die Offenheit. Orenburg hatte 55 Prozent Ballbesitz und 6 Treffer aufs Tor. Rubin kam auf 45 Prozent und 5 Versuche. «Nebenbei» lagen die Eckbälle bei 8 zu 2 zugunsten der Gastgeber.
Beide Teams kennen sich aus der Vergangenheit. Rubin hatte zuvor gegen Spartak Moskau und Baltika Remis gespielt. Auch Orenburg war zuletzt oft unentschieden. Ein Punkt verteilte sich, ohne dass einer den anderen überragte.