Rovigo besiegte Petrarka Padua im Cup Italia am 10. Oktober mit 54:14. Der Sieg fiel im Stadion in Padua, wo die Gastgeber in dieser Saison bereits zweimal gegen Rovigo verloren hatten. Die Punkteverteilung zeigt klar, wer die Partie bestimmte.
Rovigo kam in die Tiefe und warf gleich zu Beginn die Grundlagen für den Sieg. Petrarka schaffte es nicht, den Rhythmus zu halten, und spielte die zweite Hälfte in Überzahl — ohne Konsequenzen. Die Defensivorganisation der Gäste war durchgängig besser, und das bemerkte man an jeder Phase.
Interessant wird es, wenn man die letzten Begegnungen betrachtet. Petrarka hatte zuvor zweimal gewonnen — 18:16 und 9:8 — und schien auf dem richtigen Weg. Rovigo dagegen musste nach Niederlagen gegen Padua erst wieder Vertrauen fassen. Nebenbei zeigte Rovigo in den Wochen davor Offensive: 57:19 gegen Parabiago, 82:7 gegen Torino. Doch in Padua reichte es plötzlich nicht mehr für den gleichen Eindruck.
Wir hatten einen Sieg für die Gastgeber prognostiziert, mit 58 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat diese Einschätzung nicht bestätigt. Petrarka konnte den Vorsprung nicht halten, Rovigo nutzte die Fehler und machte früh den Sack zu. Zwei Tore aus Ballverlusten entschieden den Unterschied — mehr war nicht nötig.
Die Tabelle nach diesem Spiel ändert sich nur marginal. Rovigo sammelt Punkte, die es braucht, um sich oben zu behaupten. Petrarka bleibt in der unteren Hälfte und muss sich fragen, warum die beiden früheren Siege gegen Rovigo nicht den gleichen Standard bedeuten. Ein Spiel, das in der Nachspielzeit entschieden wurde, war es nicht. Es war ein Spiel, das in der ersten Hälfte entschieden wurde.