Am Dienstagabend trafen Preston und Everton im Pokal der Liga aufeinander, Runde 64. Das Spiel endete 0:4 für die Gäste. Die Partie war von Anfang an klar, interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber versuchten, sich daraus zu lösen.
Thierno Barry machte in der 25. Minute das erste Tor. Preston versuchte, den Ball zu halten, aber die Räume blieben eng. Nebenbei fiel auf: Die Gäste kontrollierten den Rhythmus, ohne zu hetzen. Der Treffer kam nicht aus einem Zufall, sondern aus der Überlegenheit im Mittelfeld.
In der 59. Minute verdoppelte Barry den Vorsprung. Kurz darauf brachte Preston vier Spieler gleichzeitig herein: Burgzorg, Leroy, Small und Erabi. Es war ein verzweifelter Versuch, die Struktur zu ändern. Interessant wird es, wenn man sieht, dass die Aktion nichts änderte. Die Gäste gaben den Ball nicht her.
Thierno Barry erzielte in der 70. Minute sein Drittes. Brennan Johnson folgte in der 72. Minute. Preston war physisch überfordert, die Beine wurden schwer. Die Gäste nutzten die Standards, wie es im Datenblatt steht: fünf große Chancen kreiert, vier davon verwertet.
Die Zahlen bestätigen den Verlauf. Everton hatte 68 Prozent Ballbesitz, Preston 32. Die Gäste schossen 22 Mal, die Gastgeber zwei. Erwartete Tore lagen bei 3,94 für Everton und 0,34 für Preston. Ein Verhältnis, das zerrüttet ist, wenn man die Chancenausbeute betrachtet.
Das Ergebnis bedeutet: Everton zieht weiter, Preston scheidet aus. In der Tabelle ändert sich nichts, aber die Form der Gäste zeigt sich deutlich. Sie gewannen in den letzten Spielen gegen Newcastle und Crystal Palace. Preston dagegen verlor drei der letzten fünf Partien.