River Plate traf am Freitagabend im Clausura-Drittel auf Rosario Central und musste sich mit 0:1 geschlagen geben. Das einzige Tor fiel in der 27. Minute, als N. Otamendi von River Plate ins eigene Netz traf. Die Gäste aus Rosario hielten den Vorsprung und beendeten eine Serie von zwei Niederlagen.
Die Szene ging in die Überprüfung, doch das Eigentor stand. Bis dahin hatte River Plate den Ball, kontrollierte das Spiel, und Rosarios Abwehr stand kompakt. Dann der Fehler, und «ein Fehler entscheidet» — das war der Moment, als sich das Spiel drehte.
E. Coronel von Rosario Central erhielt in der 83. Minute die rote Karte. Fünf Minuten zuvor war er bereits gelbgesperrt. Die Rote Karte kam spät, als die Gäste den Ball schon lieber zurückspielten. Bis dahin hatten sie 26 Tackles durchgeführt, während River Plate nur 14 versuchte.
Die Statistik zeigt die Schieflage: River Plate besaß 65 Prozent der Zeit, schoss 23 Mal, davon 6 auf das Tor. Die Expected Goals lagen bei 2,08. Rosario Central kam auf 0,59. Viele Schüsse mit einem Tor — die Chancen gingen liegen.
Nach dem Spiel steht River Plate auf Platz 2 mit 29 Punkten, Rosario Central viert mit 28. Der Unterschied von einem Punkt bleibt. Was wichtig ist: die Gäste haben die Punkte geholt, die sie dringend brauchten.