Im neunsteten Spieltag der Clausura traf Santa Fe auf Fortalezá und das Spiel endete 2:2. Die Gastgeber waren nach elf Minuten in Führung gegangen, drei Minuten später verdoppelten sie. Fortalezá drehte das Spiel erst in der Schlussphase, als Nahuel Bustos in der 77. Minute ein Eigentor schoss und Jordan Garcia in der 91. Minute ausglich.
Franco Fagúndez traf nach 17 Minuten, Nahuel Bustos nach 23. Bis zur Pause änderte sich nichts, dann kamen die Wechsel. Arturo Batioja, Julio Sinisterra, Edwin Cabezas, Emerson Rodriguez, Jhojan Torres – die Trainer passten an, um die Spiele zu beeinflussen. Victor Moreno und Jhonier Blanco kamen später, Sebastian Navarro und Luis Palacios beendeten die Partie.
Und dann kam die Umkehr. Eigentlich hatte Santa Fe die besseren Chancen, 1,43 Expected Goals stehen dem gegenüber bei 0,78 für die Gäste. Aber die Tore fielen anders, als die Statistik es nahelegt. Eigentlich war Fortalezá chancenlos in der zweiten Halbzeit, doch zwei Minuten nach dem Eigentor glichen sie aus.
Die Zahlen zeigen ein Spiel, in dem beide Seiten 50 Prozent Ballbesitz hatten. Santa Fe warf sich in 83 Angriffe, Fortalezá in 87. Die Gastgeber schossen siebenmal aufs Tor, die Gäste fünfmal. Eigentlich hätte das mehr Tore bedeuten sollen, interessant wird es, wenn man sieht, wie unentschlossen beide Seiten in den entscheidenden Momenten waren.
Santa Fe liegt mit 29 Punkten auf dem siebten Platz, Fortalezá mit 22 Punkten auf dem 15. Eigentlich war der Unterschied größer, bevor das Spiel begann. Die Gastgeber hatten zuletzt drei Unentschieden und einen Sieg, die Gäste ein Unentschieden und drei Niederlagen. Und dann änderte sich alles in den letzten zehn Minuten.