Zinn und Arzach trafen am Mittwochabend in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA-Konferenzliga aufeinander. Das Spiel endete mit 2:1 für die Heimmannschaft. Interessant wird es dabei, dass Zinn den Großteil der Kontrolle über das Geschehen hatte, Arzach aber dennoch eine Chance nutzte.
In der 25. Minute fiel das erste Tor durch ein Elfmeter von Helder Ferreira. Der Gast hatte zuvor Baltazar auf den Platz geschickt, der wenige Minuten später in der 27. Minute gelb gesehen hatte. Und dann kam der Elfmeter – Ferreira verwandelte sicher.
Arzach glich nach der Pause aus. W. Boteli erzielte in der 53. Minute den Ausgleich. Die Heimmannschaft reagierte darauf. Baltazar sorgte in der 63. Minute für die Wiederführung – sein Treffer war der entscheidende Moment. Nebenbei fiel Valentin Costache in der 69. Minute gelb auf.
Die Statistik zeigt, was das Spiel prägte. Zinn dominierte mit 53 Prozent Ballbesitz und 103 Angriffen gegen 93 der Gäste. Die erwarteten Tore lagen bei 2,67 für Zinn und 0,98 für Arzach. Zehn Schüsse auf das Tor kamen von den Gastgebern, drei von den Besuchern. Viele Chancen gingen jedoch aus – vier große Torchancen für Zinn, nur eine für Arzach.
Die Heimmannschaft wechselte häufig. F. Surdez kam in der 70. Minute, R. Nivokazi in der 76. Minute. Arzach reagierte mit eigenen Änderungen: B. Oddei und G. Manvelyan in der 56. Minute, S. Muradyan und M. Jakolis in der 80. Minute. Der Austausch war nicht nur taktisch, sondern auch ein Zeichen der Unsicherheit.
Das Ergebnis bedeutet einen Schritt weiter in der Qualifikation für Zinn. Arzach bleibt vorerst in der Hoffnung, dass der Rückspielweg noch offen ist. Die Heimmannschaft hatte die Kontrolle – interessant wird es nun sehen, ob sie diese auch im nächsten Spiel behält.