Im zweiten Divisions-Halbfinale setzte sich Sportivo Huracán am Freitagabend mit 2:1 gegen Cerrito durch. Das Spiel endete in der 16. Phase der zweiten Runde, nachdem die Gastgeber zwei rote Karten verkraftet hatten und trotzdem die Punkte nach Hause brachten.
Interessant wird es gleich zu Beginn: In der zehnten Minute sah ein Spieler von Cerrito die rote Karte. Nebenbei fiel auf, dass Huracán trotz Unterzahl nicht zusammenbrach. In der vierundzwanzigsten Minute traf S. Cortelezzi zum 1:0 — der Eigengewächs nutzte eine Lücke in der Abwehrkette.
Der Ausgleich kam in der neunundvierzigsten Minute durch M. Vista. Aber und dann: sechsundsechzig Minuten später stellte Cortelezzi die Weichen erneut. Sein zweites Tor nach einer Ecke, die gefährlich vors Tor gebracht wurde. Huracán konnte für eine Überraschung sorgen, weil es die Führung nicht verteidigte, sondern verteidigte.
In der achtundachtzigsten Minute folgte die zweite rote Karte für Cerrito. Die Szene ging in die Überprüfung, aber der Schiedsrichter bestätigte den Platzverweis. Huracán rettete sich nicht in die Verlängerung, sondern beendete die Negativserie mit diesem Sieg.
Die Statistik zeigt: Huracán kontrollierte 58 Prozent der Ballbesitzzeit und hatte 103 Angriffe gegenüber 97 bei Cerrito. Aber interessant wird es bei den Toren — vier Treffer auf Ziel, davon zwei verwertet. Cerrito schoss sieben mal daneben, drei mal auf das Tor. Viele Schüsse mit einem Tor, die Chancen gingen vorbei.
Was bedeutet das? Huracán steht auf Platz vier mit zehn Punkten nach sechs Spielen, ohne Niederlage. Cerrito bleibt auf Platz acht mit neun Punkten und einer einzigen Niederlage. Der Sieg ändert wenig an der Tabelle, aber er zeigt, dass Huracán in solchen Spielen zählt, wenn es die drei- bis vier entscheidenden Momente nutzt. Das ist mehr als der Hintergrund ausPossession und Angriffszahlen.