Am Samstagabend traf VEN auf Bayer Leverkusen in der 64. Runde des DFB-Pokals auf der Brita-Arena. Das Spiel endete mit 0:4 für die Gäste. Vier Tore, keine Gegenwehr der Heimmannschaft nach 90 Minuten.
Die erste Halbzeit verlief ruhig, bis zur 43. Minute dann der Durchbruch: Patrick Schick legte die Führung vor. Zweieinhalb Minuten nach der Pause folgte Lucas mit dem zweiten Treffer. Die Partie war damit entschieden, bevor das zweite Drittel begann.
In der 69. Minute erhöhte N. Tella auf 3:0, C. Kofane sorgte in der 79. Minute für die endgültige Zusage. Interessant wird es, wenn man die Auswechslungen betrachtet - bei beiden Seiten lieferten sich die Trainer in der 65. und 66. Minute ein Duell um die ersten Änderungen.
71 Prozent Ballbesitz bei Leverkusen, nur 29 bei VEN. 92 Angriffe gegen 50, 8 Schüsse aufs Tor gegenüber einem einzigen. Die Quote ist gestiegen, die Chancenverwertung ebenfalls. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber kaum etwas kreierten.
0,23 erwartete Tore für VEN, 1,93 für Bayer. Drei große Chancen kreiert, null für die Heimmannschaft. Der Platz war schwer, aber das ist keine Entschuldigung. Die Torschüsse der Gäste saßen, die der Gastgeber verfehlten.
Für VEN bedeutet die Niederlage den vierten Sieg in Folge für Bayer - eine Serie, die mit 4:0 gegen Genk begann. Die Gastgeber liegen damit weiter hinten, die Gäste festigen ihre Position. Das war kein kurioses Spiel, das war Klarheit.