Wien und Rot-Weiss Essen trennten sich am Samstag in der 3. Liga mit 0:0. Es war die dritte Runde der Regular Season, und beide Mannschaften blieben punktlos. Die Gastgeber kamen nach drei Niederlagen und einem Unentschieden kaum vom Fleck, die Gäste aus Essen hatten bereits einen Sieg vorzuweisen, konnten aber nichts hinzufügen.
Der Anfang war vorsichtig. In der achten Minute sah J. Janitzek die erste Gelbe Karte, ein Zeichen dafür, dass die Begegnung von Beginn an körperlich wurde. Nebenbei fiel auf, wie wenig Raum beide Seiten zum Spielen nutzten. Die Quote hat sich kaum bewegt, obwohl die Ballbesitzwerte bei 48 zu 52 Prozent lagen. Es war ein Match, das liess viel laufen, aber wenig entstehen liess.
Erst in der zweiten Halbzeit kamen die Wechsel. Mit I. Allah wurde in der 46. Minute der erste Tausch vollzogen, R. Kalem erhielt daraufhin in der 56. Minute ebenfalls die Gelbe Karte. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Wien schoss siebenmal auf das Tor, davon landeten drei ins Ziel. Essen kam auf fünf Versuche, zwei davon waren treffsicher. Die Quote hat sich kaum bewegt, und das Ergebnis blieb null.
In der 69. Minute brachten beide Seiten je zwei Spieler herein. M. Obuz und M. Janssen für Wien, M. Pesch und J. Gillekens für Essen. Die Gastgeber standen nur noch zu zehnt, wenn man so will, zwar nicht mit Rot, aber mit vier gelben Karten, die bis zum Ende kamen. J. Hofmann in der 82. Minute, G. Fechner und F. Hubner in den letzten Minuten. Der Eigengewächs Fechner traf beim ersten Einsatz nicht, aber er erhielt die Karte.
Die Statistik zeigt: 89 Angriffe gegen 93, fünf Eckbälle auf jeder Seite. Man könnte sagen, die Hitze bremste das Tempo, oder dass beide Teams sich nicht richtig öffneten. Die Schüsse lagen bei sieben zu fünf, die Treffer bei null. Es war ein Match, das keinen Sieger hervorbrachte, aber beide Mannschaften weiter in der Misere liess.
Wien bleibt Neunzehnter mit einem Punkt aus drei Spielen. Rot-Weiss Essen rückt auf den dreizehnten Platz vor, vier Punkte nach drei Runden. Die Gäste hatten einen Sieg, die Gastgeber warten seit Wochen auf einen. Es war ein Match, das die Lage verdeutlicht, ohne sie zu ändern.