Im Halbfinale des australischen Pokals setzte sich Melbourne Victory am 9. September 2026 in Sydney mit 2:0 durch. K. Jelacic erzielte das erste Tor nach nur zwei Minuten, J. Courtney-Perkins verwandelte in der 61. Minute ein Eigentor. Die Gastgeber hatten den Großteil des Ballbesitzes, fanden aber nie ins Spiel.
Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet. Melbourne Victory nutzte die wenigen Chancen, die sichboten, während Sydney immer wieder an der Effektivität scheiterte. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams je zwei gelbe Karten sahen — J. Hollman und T. Quintal für die Gäste, L. D'Arrigo und ein unbekannter Spieler für die Gastgeber.
Das Eigentor von Courtney-Perkins in der 61. Minute veränderte den Charakter des Spiels. Sydney geraten in Zugzwang, suchte nach dem Ausgleich, aber die Shots blieben auf dem Rand des Strafraums. Sechsmal gingen Schüsse daneben, nullmal trafen sie das Tor — eine Bilanz, die den Ärger der Gastgeber erklärt.
Die Statistik zeigt ein klassisches Bild: 109 Angriffe bei 76 Prozent Ballbesitz, aber null Treffer aufs Ziel. Melbourne Victory kam auf 56 Angriffe und 24 Prozent Besitz, schoss dreimal ins Tor und verwertete zwei Mal. Viele Schüsse mit einem Tor — hier sogar zwei — bedeuten, dass die Chancen verpasst wurden.
In der zweiten Halbzeit wurde umgestellt: A. Akon, M. Grimaldi, J. Hollman, R. Grant, O. Sunday, T. Lockyer und Clarismario kamen ins Spiel. Melbourne Victory machte den Deckel drauf, Sydney fand keine Antwort. Die Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt bereits eliminiert, aber das Spiel endete mit Würde — keine rote Karte, kein Eklat.