Am neunten September traf Montedio Yamagata in der 128er-Runde auf Tochigi. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. Ein Ergebnis, das die Statistiken nicht widerspiegeln.
Der entscheidende Moment kam in der siebzehnten Minute. K. Mori erzielte den Treffer. «Und dann» war das Spiel entschieden, auch wenn Tochigi weiter Druck machte.
Interessant wird es bei den Zahlen. Tochigi kontrollierte 0,63 des Ballbesitzes und brachte 145 Angriffe zustande. Montedio Yamagata kam auf 37 Prozent und 89 Angriffe. Doch bei den Torschüssen war das Bild umgekehrt: fünf Tore ins Ziel gegen zwei.
Nebenbei fiel die Disziplin bei den Hosts ins Wasser. W. I. Suzuki bekam in der 82. Minute die Karte. S. Sato folgte in der 85. Minute. Die Nerven lagen blank.
Die Trainer nutzten die Bank intensiv. Ab der 58. Minute kamen Wechsel. Thalisson und S. Tanaka in der 65., R. Sakurai und K. Otabor in der 72. Am Ende gab es noch mehr, doch es änderte nichts am Stand.
Die letzten Spiele beider Teams zeigten Schwankungen. Tochigi verlor 1:3 bei Kawasaki Frontale, zuvor gab es Siege. Montedio Yamagata unterlag 1:2 gegen Ventforet Kofu, hatte aber auch 3:0 gewonnen.
Montedio Yamagata geht weiter. Tochigi scheidet aus. Der Sieg ist klar, der Unterschied im Spiel war minimal.