Torino und Carrarese trafen am Freitagabend in der Coppa Italia auf der Stage der 64er-Gruppe aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Hausherren, G. Simeone traf in der 9. Minute. Interessant wird es dabei, dass Torino bereits früh den Sack zu machte und Carrarese kaum Raum zum Atmen fand.
Der Treffer kam früh, und dann war die Partie geprägt von einem klaren Ungleichgewicht. Torino dominierte mit 72 Prozent Ballbesitz und 130 Angriffen gegen 49 der Gäste. Die Statistik zeigt, dass die Chancen vertan wurden: 1,56 Expected Goals stehen einem Treffer gegenüber, während Carrarese mit 0,42 xG auskam. Nebenbei fiel auf, dass Torino drei große Chancen kreiert hatte, aber nur eine verwertete.
Karriereverlauf der Begegnung wurde durch eine rote Karte geprägt. Filippo Oliana erhielt in der 39. Minute die erste gelbe Karte und verpasste sich selbst in der 81. Minute die zweite, woraufhin er des Platzes verwiesen wurde. Zwei Minuten später wurde M. Cisse für ihn eingewechselt. Die Begegnung ging in eine Phase, in der Torino die Kontrolle behielt und Carrarese nur noch verteidigen konnte.
Die Zahlen untermauern die Dominanz. Torino absolvierte 733 Pässe gegenüber 281 der Gäste, davon 369 in die gegnerische Hälfte. Die Schüsse waren ungleich verteilt: acht auf dem Strafraum, davon drei im Tor. Carrarese hielt mit zwei Paraden sein Ergebnis, während der Torhüter von Torino dreimal eingreifen musste. Die Abwehrkette von Torino liess kompakter stehen und verhinderte weitere Tore.
Der Sieg bedeutet für Torino den Einzug in die nächste Runde der Coppa Italia. Für Carrarese ist die Saison damit in diesem Wettbewerb bereits beendet. Die Gäste hatten zuletzt gegen Virtus Entella gewonnen, aber gegen Napoli und Entella verloren sie deutlich. Torino hingegen zeigte mit dem Sieg gegen Avellino und Bernli Konsistenz, auch wenn die Begegnung gegen Cittadella verloren ging.