Zwölf. September in der regulären Saison der MLB: Die Twins empfingen die Guardians und gewannen 4:3. In der elften Inning knackten die Hausherren die Abwehr, die bis dahin standgehalten hatte. Interessant wird es, wenn man sieht, wie nah beide Teams beieinander lagen.
Die Guardians kamen gut durchs Spiel, nach und nach bauten sie auf einen kleinen Vorsprung auf. Zwischendurch gab es Momente, in denen das Spiel kippte — aber nicht zugunsten der Gäste. Die Twins blieben dran, warfen sich in jeden Ball und hielten die Nerven.
Wir hatten auf einen Sieg der Guardians gesetzt, 68 Prozent Sicherheit. Der Matchplan ging nicht auf. Was ihn brach, war nicht die Offensive, sondern die defensive Konstanz in der Verlängerung. Ein Punkt, der in der Statistik nicht steht.
Die letzten Spiele beider Teams zeigten keine klare Tendenz. Die Twins verloren zuletzt gegen die White Sox und die Tigers, gewannen aber auch. Die Guardians pendelten zwischen 9:5 und 3:2. Nebenbei fiel auf: Beide Mannschaften kamen nicht zur Ruhe.
Das Ergebnis bedeutet einen Punkt mehr für die Twins in der Tabelle. Die Guardians bleiben in der Nähe, aber der Abstand vergrößert sich langsam. Eine Negativserie wurde beendet, eine andere vielleicht erst begonnen.