In der ersten Runde der Regular Season der Superliga besiegte Malisheva Vushtria mit 6:1. Der Gast aus dem Norden zeigte von Beginn an, dass er den ersten Spieltag nicht nur überstehen, sondern gestalten wollte. Vushtria, das in der Vorsaison noch an die Play-offs kam, steht nun da und hat vier Spiele absolviert, ohne einen einzigen Punkt zu holen.
Die Szene ging in die Überprüfung, als K. Dulaj in der fünften Minute den einzigen Treffer für die Gastgeber erzielte. Malisheva brauchte dreißig Minuten, um zu antworten. K. Uka traf zur 35. Minute, und dann wurde es klar: Der Gast hatte das Spiel im Griff. Nebenbei fiel auf, dass Vushtria trotz 61 Angriffe nur zwei Eckbälle erhielt – ein Hinweis darauf, dass der Ball nicht lange im eigenen Drittel blieb.
In der zweiten Halbzeit kontrollierte Malisheva den Rhythmus. D. Kryeziu erhöhte zur 52. Minute, K. Uka zum 4:0 in der 64. Minute. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Malisheva hatte 119 Angriffe gegenüber 61, die Ballbesitzquote lag bei 0,73. Vier Minuten später fügte L. Xhylani das 5:1 hinzu, M. Bushaj folgte in der 76. Minute. Sahiti setzte zum 6:1 in der 86. Minute den Schlusspunkt.
Die Statistiken erzählen eine Geschichte von Dominanz. Malisheva landete neunmal auf dem Ziel, Vushtria fünfmal. Bei den Fehlschüssen sah es ähnlich aus: zwei gegenüber vier. Die Gäste holten sich zehn Eckbälle, die Gastgeber nur zwei. Das spricht für einen klaren Vorteil im Aufbau, nicht nur in der Effektivität.
Vor dem Spiel stand Vushtria auf dem achten Platz, mit null Punkten aus vier Spielen. Malisheva führte die Tabelle an, mit zehn Punkten und nur einer Niederlage in der Rückrunde vermieden. Der Unterschied war spürbar. Was die Gastgeber in der Vorsaison noch als Aufsteiger mit Ambitionen wahrnahmen, ist nun eine Mannschaft, die gegen den Abstiegskampf ankämpft.