Am Freitagabend trafen Uhan Three Towns und Tianjin Teda in der chinesischen Superliga aufeinander. Das Spiel endete torlos im Wuhan Sports Center Stadium. Beide Teams blieben bei ihren Zahlen, es gab kein Tor, aber genug Anlass zur Analyse.
Die Gastgeber dominierten von Beginn an den Ball. 62 Prozent Ballbesitz stehen zu Buche, dazu 118 Angriffe und 12 Eckbälle. Die Gäste hielten sich kompakt, spielten aber nur 79 Angriffe und bekamen nur drei Eckbälle zugespielt. Interessant wird es bei den Abschlüssen: Wuhan schoss 15 Mal, davon vier ins Tor, aber nur 14 Prozent Trefferquote. Tianjin traf häufiger mit weniger Ballkontakt – fünf Treffer aus zehn Schüssen, das sind 45 Prozent.
Beide Seiten schufen drei Torchancen, aber keine nutzte sie. Der Torwart von Wuhan hielt fünf Paraden, der von Tianjin vier. Nebenbei fällt auf, dass Wuhan 13 Schüsse blockierte, während Tianjin nur einen blockierte. Die Gäste verteidigten tiefer, die Gastgeber suchten den Durchbruch über Flanken – 50 Crosses, davon zwölf erfolgreich.
Zwei Gelbe Karten zählten zum Bild: Adriano Firmino in der 45. Minute für Wuhan, Cristian Salvador in der 69. Minute für Tianjin. Dazwischen wechselten beide Trainer durch. Wuhan brachte in der 46. Minute Guan He, in der 73. Minute Xiaobing Zhang und in der 84. Minute Kilian Bevis sowie Adriano Firmino selbst. Tianjin tauschte in der 54. Minute Qiuming Wang und Jiahui Huang, in der 61. Minute Dun Ba und Xianjun Wang, in der 90. Minute Bruno Xadas.
Die Tabelle zeigt: Wuhan liegt auf Platz 15 mit 19 Punkten nach 23 Spielen, Tianjin auf Platz 14 mit 19 Punkten nach 24 Spielen. Beide Teams haben dieselbe Punktzahl, aber Tianjin hat ein Spiel mehr absolviert. Der Abstand bleibt gleich.
Die letzten Spiele geben keine Hoffnung auf einen Wendepunkt. Wuhan verlor 2:3 gegen Shanghai SIPG, Tianjin verlor 2:4 gegen Beijing Guoan. Beide Teams sind in einer Phase, in der Ergebnisse nicht zusammenkommen. Der Sieg war heute nicht möglich, aber beide Teams haben gezeigt, dass sie sich nicht gegenseitig besiegen lassen. Es bleibt ein Punkt für jeden – und eine Frage, wer als nächstes den Durchbruch schafft.